Update: 22.08.2019

Bolonkas vom Sünneli© 2017

Pflege

 

Fell, Augen, Ohren, Zähne

Unterschätzen Sie nicht die Pflege eines Langhaarhundes! Das Fell muss regelmässig gekämmt werden, sonst verfilzt es. Rechnen Sie zudem mit 3 -6 Besuchen beim Hundecoiffeur pro Jahr. Langes nasses Fell trocknet langsam und sollte besser leicht geföhnt werden. Gewöhnen Sie Ihren Welpen von Anfang an an die Fellpflege und alle notwendigen Utensilien.

Die Haare wachsen überall. Der Hund ist darauf angewiesen, dass Sie ihm regelmässig die Haare an den Pfoten, am Po, in den Ohren und vor den Augen wegschneiden. Ständig gereizte tränende und verklebte Augen sind nicht nur unschön, sondern auch sehr unangenehm für den Hund.

Kontrollieren Sie täglich die Augen, Ohren und Zähne und reagieren Sie sofort auf Veränderungen. Wenn nötig sollten die Zähne geputzt werden, denn Zahnstein ist ein Gesundheitsrisiko.

Auslauf

Während der ersten 18 Monaten ist der Welpe im Wachstum und die Gelenke sind noch nicht gefestigt. Aus diesem Grund sollte das Treppenlaufen (vor allem hinunter!) auf ein Minimum reduziert werden. Sprünge aus dem Auto und vom Sofa bitte ganz vermeiden. Wildes Spiel mit grossen Hunden nur unter Aufsicht. Der Welpe und Junghund sollte körperlich geschont werden. Hat er überschüssige Energie, fordern Sie ihn mit Such- und Konzentrationsübungen . Es sind einfache Regeln, brauchen jedoch etwas Selbstbeherrschung. Tageswanderungen, Velotouren, Agility etc. müssen noch warten. Der kleine Bolonka kommt lieber im Rucksack mit. Hauptsache er ist bei jedem Abenteuer mit dabei. Mit ca. 18 Monaten kann’s dann so richtig losgehen!

Ernährung

 

Wir ernähren unsere Hunde frisch nach dem BARF-Prinzip (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter). Das heisst, wir passen die Zusammensetzung der Mahlzeiten, dem Verhältnis eines Beutetieres (Reh, Hase, Huhn, Maus usw.) an. 70 – 90 % rohes Fleisch, rohe fleischige Knochen und wenig Innereien, 10 – 30 % Gemüse, Milchprodukte, Eier, Kräuter, Honig, Öl, Steinmehl. Als Ergänzung füttern wir unseren Vierbeinern naVita. Ein hochwertiges natürliches Fertigprodukt einer Schweizer Firma mit einem hohen Frischfleisch-Anteil. So bekommen die Kleinen alles was sie für ein gesundes Wachstum brauchen.

Vorsicht giftig!

 

Bereits 50 gr. Schokolade können für den Hund tödlich sein. Desshalb Schokolade immer ausserhalb der Reichweite des Hundes aufbewahren (auch keine Schoko-Dekoration an den Tannenbaum oder Schoko-Ostereier im Garten!) Sollte er trotzdem etwas erwischt haben, kann eine Magenspühlung helfen. Weitere gefährliche Lebensmittel sind: Zweibeln, Avocado, rohes Schweinefleisch und gekochte Knochen. Gekochte Knochen sind, im Gegensatz zu rohen Knochen, lebensgefährlich! Sie sind brüchig, splittern und können schlimmste Verletzungen in Mund, Speiseröhre und Verdauung verursachen. Rohe Knochen sollten nur mit 50% Fleischanteil verfüttert werden, da sie sonst zu Darmverschluss führen können. Rohe Poulethälse, Pouletrücken, Lammbrust, Kalbsschwänze etc. sind unbedenklich.

 

Pflanzen im Haus: Gummibaum, Baumfreund, Schweigstock, Schweigrohr, Weihnachtsstern und Fensterblatt sind für den Welpen gefährlich. Pflanzen im Garten: Maiglöckchen, Rhododendron, Alpenveilchen, Eibe, Fingerhut, Holunder, Lilien, Oleander, Osterglocke, Immergrüner Buchsbaum, Rizinus, Schwarzer Nachtschatten, Bittersüsser Nachtschatten und Efeu dürfen nicht gefressen werden.

 

Parasiten

 

Noch ein kurzes Wort zu Zecken, Flöhe und Co. Spot On-Tropfen oder Halsbänder können starke Reaktionen hervorrufen. Es gibt diverse natürliche Zeckenmittel als Shampoo, Tropfen oder Spray. Auch kann dem Hund Schwarzkümmelöl oder Kokosfett ins Futter gemischt werden. Verschonen Sie Ihren Hund so lange wie möglich mit den Chemiekeulen in Form von Tabletten, Spot-On oder Halsbänder. Wenn alles nichts nützt, besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt was er Ihnen empfiehlt.